Buchtipp

Das neue Buch "Greifvögel" von Wolfgang Baumgart erscheint in Kürze im Handel. Den Informations- und Bestellflyer zum Buch können Sie durch einen Klick auf folgendes Bild herunterladen:

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Fazit der Beringungen 2015

Vom 14.05.-28.05.2015 waren Paul Sömmer und Karsten Matschei in Brandenburg Unterwegs um Wanderfalken , Seeadler und Uhus zu Beringen.

 

Bilanz der 15. Tägigen Reise 55 junge Wanderfalken in folgendem Geschlechts Verhältnis : 24 Terzel und 31 Weibliche Falken.

Hierbei fällt auf das es einen höheren Anteil an Weiblichen Falken Nachwuchs gibt.

Weiterhin wurden 4 Nest Junge Seeadler beringt wobei man sagen muss das dieses Jahr viele der Seeadler Reviere erfolglos waren, in den meisten Fällen durch menschliche Störungen was sehr schade ist.

Ein junger Seeadler lag tot im Horst neben seinem Artgenossen wahrscheinlich war nicht genug Nahrung für 2 Junge vorhanden er wog nur 980 Gramm.

Und 2 gesunde Uhus konnten in diesem Zeitraum Beringt werden.

Wir danken Andre Laubner für die Unterstüzung beim Klettern!

 

Dank auch an alle Horst Betreuer für ihre Vorarbeit und Unterstützung.

 

 

Nachruf

Klaus Dietrich Fiuczynski - ein Leben als Greifvogelforscher und Lehrer

 Nachruf

 

Wanderfalkenberingung vom 23. Mai 2015

Es wurden zwei 36 Tage alte Weibchen sowie zwei 36 Tage alte Männchen beringt! Dies stellt eine Besonderheit dar, weil die Jungvögel zur Beringung normalerweise nicht so alt sind.

 

 

Beringungssaison 2015 - 29. Mai 2015

Heute leider einen Totalausfall eines Baumbrüter Paares in der westlichen Uckermark aber am 2. Horst waren 3 ca. 16 Tage alte Jungvögel mit schön gefüllten Kröpfen !
Der Uckermark Kurier war auch dabei !

 

 

Ausflugstipp!

 

Inselhotel Brückentinsee 
Inhaberin Barbara Karge 
17237 Wokuhl-Dabelow
Tel.: 039825 / 20247

www.inselhotel-brückentinsee.de

Horstkamera Wanderfalken mit Jungen Wanderfalken auf Großbildschirm im Gastraum !  

 

Fotos von der Beringung am Sonntag, den 10. Mai 2015 

 

 

Uhu Beringung am Sonntag, den 10. Mai 2015 

Rückblick:

Am 20.05.2013 entdeckte bei einer Kontrolle des Baumfalkenreviers südwestlich von Berlin Dr. Klaus Dietrich Fiuczynskiim Kunsthorst für seine Baumfalken 3 junge Uhus. Volker Hastädt und Karsten Matschei kamen sofort vorbei um die 3 Vögel mit einem Ring zu versehen.

 

 

Fotos: Joana Fiuczynski & Volker Hastädt

 

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Poster 2012 zum Download

Hier können Sie sich das Poster "Umweltpädagogische Projekte von AQUILA 2012" zu den Themen "Baumfalken und Windenergieanlagen" und "Kunsthorste und Bindegarn" herunterladen. Das Poster liegt im PDF-Format vor und ist 1,25 MB groß.

Wieder gesunder Seeadler mit Sender unterwegs

Am 26. Dezember 2009 wurde im Landkreis Elbe-Elster (EE) im Süden des Landes Brandenburg ein Seeadler mit einem Anflugtrauma unter einer Hochspannungsleitung gefunden. Es handelte sich um ein unberingtes, nicht ganz ausgefärbtes Männchen, das Geburtsjahr dürfte 2006 sein. Es hatte u. a. eine Korakoidfraktur, das Korakoid (ein Knochen des Schultergürtels) war außerdem ausgerenkt. Diese schwere Verletzung wurde in der Kleintierklinik der FU Berlin von Santiago Navarra und Dr. Kerstin Müller operativ versorgt. Am 19. Februar 2010 kam der der Adler in eine der großen Voliere an der Naturschutzstation Woblitz, dort bewegte er sich nach einigen Tagen sehr gut und flog auch einwandfrei.

Im Rahmen einer hervorragenden und problemlosen Kooperation mit dem Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU), dem NABU Berlin, der Weltarbeitsgruppe für Greifvögel und Eulen (WAG) und der Kleintierklinik der FU Berlin konnte dieser Adler mit einem solargetriebenen GPS-Sender bestückt werden, der von Prof. B.-U. Meyburg zur Verfügung gestellt und am 12. April 2010 in der Kleintierklinik angebracht wurde. Finanziert wird der solarbetriebene Sender durch die NABU Adlerpaten (weitere Informationen unter www.nabu.de) und die WAG. Der Sender wiegt 30 g, funktioniert mit Solarbetrieb bis zu über 10 Jahre und kann bis zu 15 GPS-Ortungen (von jedem Punkt der Erde) pro Tag zu jeder vollen Stunde liefern, einschließlich Fluggeschwindigkeit, -höhe und -richtung. An dem Sender wurde noch ein kleiner Bodentelemetrie-Sender fixiert, so dass der Adler auch von der Erde aus einige Monate lang notfalls permanent geortet werden kann. Bereits beringt mit einem Vogelwartenring trägt der Vogel auch den Kennring 5A/OG.

Ziel war in erster Linie, zu verfolgen, ob der Adler draußen zurechtkommt. Wir vermuteten, dass der Vogel sich in EE dauerhaft etablieren will, also nicht sehr großräumig wandert. Es sollte außerdem natürlich sichergestellt werden, dass der Adler gefunden wird, wenn er in der Natur nicht zurechtkommen sollte.

Der Vogel kam am 12. April, ausgestattet mit dem Sender, in die Oppelhainer Greifvogelstation bei Elsterwerda im südlichen Brandenburg und wurde vom dortigen Team um Uwe Albrecht von der Naturwacht und Falko Göbert von der Oberförsterei Elsterwerda 48 Stunden lang beobachtet. Das Team entließ den Adler am 14. April im NABU Naturparadies Grünhaus in der Nähe des ursprünglichen Fundortes erfolgreich in die Freiheit.

Die bei Prof. Meyburg eintreffenden Ortungen lassen schon jetzt viele faszinierende Einblicke in die Wiedereingliederung des Adlers in die Natur erkennen. Nach der Freilassung hielt sich der Adler zunächst einige Tage im Umfeld der Freilassungstelle auf und bewegte sich jeweils nur über Strecken von einigen Kilometern, sicher musste er in dieser Zeit wieder Ausdauer gewinnen und seine Flugmuskulatur regenerieren. Am 17. April hatte der Vogel jedoch bereits eine Distanz von 15,6 km zurückgelegt und hielt sich in einem Teichgebiet bei Guteborn südöstlich des Freilassungsortes auf, hier hat er vermutlich erstmals nach der Freilassung gejagt. Danach wechselte unser Adler dann immer wieder zwischen verschiedenen Teichgebieten in diesem Areal, maximal wurden dabei bei einem Ortswechsel 26,5 km zurückgelegt. Am 9. Mai "zog" der Adler "um". Um 9:00 Uhr an diesem Tag befand er sich noch etwa 20 km südlich des Freilassungsortes, um 13:00 Uhr 58 km weiter östlich im Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft im Osten von Sachsen. Dort und in der näheren Umgebung hielt er sich auch noch am 20. Juni auf, von diesem Tag stammen die bisher letzten Ortungen.

Nun sind wir gespannt: Entfernt er sich nun doch dauerhaft aus der Niederlausitz und übersommert in einem günstigen Gebiet wie der Oberlausitz, der Warthe-Niederung in Polen oder im Oderhaff? Als erstes Resümee bleibt jedoch festzuhalten: Die Freilassung ist bisher ein voller Erfolg, der Adler kann problemlos fliegen und sich offensichtlich auch ernähren. Nun hoffen wir, dass er länger überlebt und uns weitere spannende Einblicke in sein räumliches Verhalten liefert. Im Optimalfall können wir vielleicht sogar seine Reviergründung dokumentieren.

Rainer Altenkamp

 

Foto: Rainer Altenkamp